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Thema 6: Die Vermittlungsbemühungen des Pfalzgrafen bei Rhein scheitern am beidseitigen Misstrauen

"Wie hertzog Philip, pfaltzgraff by Rin, an beid partyenn warb, den krieg zu richten"

Der Pfalzgraf vermittelnd zwischen den Gesandten der Eidgenossen zu seiner Linken und den königlichen Räten. Die Krone soll nur die Partei erkennen lassen, der König hielt sich zu Beginn des Krieges noch im entfernten Geldern auf.

 

27. März 1499

Zu Beginn der Vermittlungsbemühungen bestand Hoffnung auf eine Verständigung. Aber fünf Tage nach der erneuten Niederlage schwäbischer Truppen am Bruderholz lehnen die königlichen Räte die Teilnahme an einem Verhandlungstage in Basel ab. Die Kriegshandlungen des Schwabenkrieges sind von wechselnden Friedensverhandlungen begleitet. Dem Frieden von Feldkirch folgt der Waffenstillstand von Glurns und die Bemühungen des Pfalzgrafen. Die Abkommen der politischen Verantwortungsträger werden aber durch die schwer zu führenden und beutesüchtigen Knechte im Felde immer wieder eigenmächtig gebrochen. Erst als im Hochsommer die Feldflucht der Eidgenossen wegen der heimischen Heuernte zunimmt und allgemeine Kriegsmüdigkeit sich breit macht, kommt es nach Verhandlungen in Schaffhausen im September zum Frieden von Basel.